Samstag, 30. April 2011

Der Schrei

Der Schrei


Italien, 1957
Genre: Drama
Regisseur: Michelangelo Antonioni
Darsteller: Steve Cochran, Alida Valli

Eines Tages gerät die Welt von Aldo aus den Fugen: seine Geliebte Irma überbringt ihm die Nachricht, dass ihr Mann, der vor 7 Jahren auswanderte, verstorben sei. Aldo freut sich, weil er endlich Irma heiraten kann. Doch sie hat andere Pläne und möchte ihn verlassen, da sie sich in einen anderen verliebt hat. Aldo's Fassungslosigkeit und seine Bestürzung treiben ihn zwei Tage später dazu, den Ort zu verlassen und seine Tochter mitzunehmen. - "Der Schrei" beschreibt in erster Linie einen Mann, der von emotionalen Unruhen geplagt ist. Dabei gibt das Werk einen Einblick in das Leben einfacher Leute der damaligen Zeit in Italien und thematisiert den Stellenwert der Liebe in einer Krisenperiode. Eingefangen wurde die Geschichte in schlichten Schwarz-Weiß Farben, deren Schönheit eher im Hintergrund steht. Schließlich soll man sich auf die Handlung konzentrieren, die realitätsnah sich um eine verlorene und ziemlich verwirrte Seele dreht, welche immer wieder Sprünge wagt, aber in Erfolgslosigkeit endet. Nur der letzte, der allerletzte Sprung gelingt und berechnet sich vor allem aus einer Art von Gefühlssperre und Bindungsangst. Die tolle musikalische Untermalung gibt einem den Rest und öffnet auch den Ohren Tore zu dieser Kostbarkeit.

8/10

Leergut

Leergut


Tschechien, 2007
Genre: Drama, Komödie
Regisseur: Jan Sverak
Darsteller: Zdenek Sverak, Daniela Kolarova

Der 65 Jahre alte Lehrer Josef Weberknecht reicht die Kündigung bei seiner Schule ein, weil er seine jüngen Schüler nicht mehr unter Kontrolle hat und sich ein Fauxpas nach dem anderen leistet. Um jedoch nicht heim mit seiner Frau die Stunden zu verbringen, versucht er sich nach seinem Weggang von der Schule als Fahrradkurier, was ihm jedoch misslingt. Prompt nimmt er eine freie Stelle in der Leergutannahme eines Supermarktes ein. Hier knüpft er zu einer Vielzahl von Menschen Kontakt und versucht sich als Verkupplungsengel. - Was mir bei "Leergut" besonders gut gefällt, ist die Darstellung der Ehesituation von Josef und seiner Frau Eliska. Jede Seite bekommt genug Spielzeit im Film und macht es dem Zuschauer schwer sich eindeutig einer Partei anzuschließen, das ist hier aber auch Absicht. Josef ist ein alternder, zum Teil ungeschickter, aber auf jeden Fall bis ins Mark immer noch lüsternder Mann, der in seinem hohen Alter noch viel erleben und den Rückgang seiner kognitiven Leistungsfähigkeit gar nicht erst akzeptieren möchte. Das andere Ufer bildet seine Ehefrau Eliska, die sich mit dem Älterwerden schon angefreundet hat und in sexueller Hinsicht befriedigt ist ohne körperliche Befriedigung zu erfahren. So marschieren beide in diesem herrlichen tschechischen Film auseinander, um später wieder zusammenzukommen.

6/10

Donnerstag, 28. April 2011

Dogville (DVD-Kritik)

Dogville



Dänemark/Schweden/Frankreich/Norwegen/Niederlande, 2003
Genre: Drama, Thriller
Regisseur: Lars von Trier
Darsteller: Nicole Kidman, Harriet Anderson

Schriftsteller Tom Edison sitzt auf der Altweiberbank in seiner Kleinstadt Dogville. Plötzlich fängt Stadthund Moses an zu bellen. Eine schöne Fremde ist nach Dogville gekommen, sie sucht Schutz vor Gangstern, die sie umbringen wollen. Tom Edison ist bereit ihr zu helfen. Am nächsten Tag gibt er im Gemeindehaus eine Versammlung und stellt die fremde Frau namens Grace vor. Obwohl die Bewohner Dogville's zuerst skeptisch auf Grace reagieren und sie nicht aufnehmen wollen, gelingt es Tom die Gemeinschaft zu überzeugen, der Besucherin eine Chance zu geben. Diese hat von diesem Zeitpunkt an zwei Wochen Zeit den Bewohnern Dogville's ihr Gesicht zu zeigen, außerdem verpflichtet sie sich zur Übernahme von Hilfsarbeiten. Als ein Polizist ein Fahndungsplakat von ihr in Dogville aufhängt, kippt das Vertrauen der Leute und für die warmherzige und einige Wochen lang sorglose Grace beginnt die Zeit der Pein. - Ein extrem stark inszeniertes Bühnenstück, das radikal Film- und Theaterkunst vereint. Lars von Trier entfernt sich von seinen anderen Regiearbeiten und fühlt mit aufgemalten Häusern seine Vorstellung von einer kleinen Stadt, deren Bewohner unter Beobachtung stehen müssen; Wände würden sie nur verstecken. Landschaften, Haustüren und selbst den ollen Hund muss man sich schon selbst zusammenfantasieren, am besten ist es aber, den Blick auf die Menschen von Dogville zu richten, ihren Grausamkeiten in ungeschönten Momenten auf dem Bildschirm zu begegnen und ihren Trieb nach Ausbeutung versuchen nachzuvollziehen. Es ist ein megafesselndes Werk über Menschlichkeit und eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Machtmißbrauch, das von einer fantastisch aufgelegten Nicole Kidman angeführt wird, deren Schauspielpartner jedoch ebenfalls einen Orden verdient hätten. Bleibt nur noch festzuhalten, dass "Dogville" vor allem durch die überlegene Lichtarbeit überhaupt erst kolossal funktioniert, als Element aber gleichzeitig den Gegenentwurf zur gesamten Stadt darstellt. Mag das Licht in der Stadt schön sein, sind die Herzen der Menschen von Dogville hässlich. Mag das Licht in der Nacht ein gutes Bild auf der ebenen, perfekten Straße abgeben, so wirken die Menschen auf dieser als ob ihnen jeder Sinn für Menschlichkeit abhanden gekommen sei. Ein Film ohne erkennbaren Filter, den Betrachter wegen seiner Radikalität lieben werden.

Zur DVD: Leider gibt es bei der DVD von Concorde kein Making-Of, was bei einem Film dieser Art wohl megainteressant wäre. Nicht schlimm, immerhin hat man einen tollen Audiokommentar mit dem Regisseur in den Sack gepackt, aber auch Informationen zum Cast und der Filmcrew befinden sich auf der Disk. Besonders reizvoll sind die Produktionsnotizen zu dem Film, dort steht alles Wissenswerte von der Idee bis zur Durchführung des unkonventionellen Streifens geschrieben. Von Trier gibt u.a. seine Motive für den Film preis und äußert sich in knapper Form über seine Faszination zu dem Projekt "Dogville".

10/10

DVD: 7/10

Mittwoch, 27. April 2011

Terror Firmer

Terror Firmer


USA, 1999
Genre: Komödie, Horror (Trash)
Regisseur: Lloyd Kaufman
Darsteller: Lloyd Kaufman, Will Keenan

Ein blinder Regisseur dreht mit seinem Filmteam einen neuen Ableger der berühmten "Toxic Avenger"-Reihe. Doch zwischen den geilen Böcken, den schwanzhungrigen Schnecken und den sonstigen Freaks, hat auch ein Serienmörder einen Platz in der Filmcrew eingenommen und schlachtet unentwegt Menschen ab. Der Traum des Regisseurs von einem großartigen Kunstfilm droht zu zerplatzen. - Selbstironischer könnte eine Troma-Produktion nicht sein. Lloyd Kaufman als nicht sehender Regiekünstler, der eine Meute von skurrilen Gestalten und fleischlüsternden Punks anführen muss, spielt sich quasi selbst. Dazu gibt es zahlreiche Bezüge zu vergangenen Tromafabrikbeiträgen und Sprüche, deren Selbstverarschungsgrad sogar den Splattergehalt überrollt. Nebenbei ist "Terror Firmer" noch aus der inszenatorischen Sicht sehr interessant. Kaufman bediente sich bei vielen Filmgattungen, vereinigte Böses und Gutes zu einem Extrakt brillanter Komposition, welcher noch in den nächsten 50 Jahren Befürworter finden wird. In den fast zwei Stunden gibt er dem Splatter seinen Namen, der Komödie ihren Witz und dem Erotikgenre die impulsive Hardcoreness. Einige Bilder erinnern sogar an die alten Chaplin-Filme. Wahnsinn!

6/10

Montag, 25. April 2011

Brüder

Brüder


Österreich, 2002
Genre: Komödie, Drama
Regisseur: Wolfgang Murnberger
Darsteller: Wolfgang Böck, Erwin Steinhauer

Drei von ihrem Wesen vollkommen verschiedene Brüder (Ludwig, Ernst und Adrian) machen sich auf den Weg, ihre Mutter im Krankenhaus zu besuchen. Sie kommen jedoch zu spät - am nächsten Tag wird die Mutter bereits beerdigt. Durch Zufall und getriebene Neugier finden sie heraus, wer der biologische Vater von Ludwig war. Doch ihn interessiert das anscheinend wenig. Während Adrian herausfinden möchte, wer ihn gezeugt hat, beschäftigt Ernst sich mit seinen Eheproblemen und möchte mit der Vergangenheit in Ruhe gelassen werden. - Was wir hier haben, ist eine typische Tragikomödie, in der es um Werte wie Familiensinn und Zusammenhalt geht. Mit typisch trockenem österreichischem Humor balancieren die drei Brüder in ungleichem Schritt durch Orte wie Pissen und Bomsen immer mit einem Fuß in der Vergangenheit und dem anderen in der Gegenwart, was Spannungen sowohl tragischer als auch komischer Art auslöst. Gerade zum Ende hin wird es schwermütiger, Geheimnisse offenbaren sich. Doch keineswegs geht der unsichtbare Spielball verloren, den die Brüder sich im Film zuwerfen und der für einige Lacher sorgt - auch der Schluss ist höchst pointiert und treffsicher.

7/10

Sonntag, 24. April 2011

Das Mädchen aus der Streichholzfabrik

Das Mädchen aus der Streichholzfabrik


Finnland, 1989
Genre: Drama
Regisseur: Aki Kaurismäki
Darsteller: Kati Outinen, Elina Salo

Der Alltag der jungen Frau mit dem Namen Iris könnte trister nicht aussehen. In einer Streichholzfabrik steht sie den ganzen Arbeitstag am Fließband und prüft, ob die Streicholzverpackungen ordentlich etikettiert sind. Nach der Arbeit geht sie nach Hause zu ihren Eltern und erledigt dort Haushaltstätigkeiten, während ihre Eltern stumm in den Fernsehapparat schauen. Zum ersten dargestellten Zwist mit den Eltern kommt es, als Iris beschließt, sich ein schönes Kleid für die Diskothek zu kaufen. Sie möchte Beachtung von Männern bekommen und nimmt von ihrem Monatslohn, den sie normalerweise ihren Eltern auszahlt, einige Finnische Mark heraus, um sich ein stylisches Outfit für die Nacht zu kaufen. Was folgt sind eine deftige Backpfeife und der Ausspruch "Hure!" seitens des Stiefvaters. Damit nimmt das Unglück seinen Lauf und wir als Zuschauer werden Zeuge, wie sich Iris von einer alles hinnehmenden und belasteten zu einer gerissenen und würdevollen Dame entwickelt. Und wir sehen es, ohne die Protagonistin sehr viel sprechen zu hören. Nur mit Halbsätzen, einzelnen Wörtern und paar Millilitern Rattengift behauptet sie sich gegen die Männerwelt und ihre dominanten Eltern. Überhaupt beherrscht die Wortkargheit das ganze Filmwerk und liefert einen eigenen Beitrag, der als Antithese zu den Mega-Blockbustern und Tarantino-Kinos dieser Welt funktioniert. Aki Kaurismäki hat nicht nur Regie geführt, er war auch der Mann für das Drehbuch und den Schnitt. Es ist ihm gelungen ein packendes Sozialdrama mit wenig Aufwand klar strukturiert aufzunehmen und die Zwänge des Mädchens sowie die unromantischen und schmutzigen Stellen der finnischen Gesellschaft deutlich hervorzuheben, so dass der Blick auf die reale Welt jederzeit bewahrt wird, niemals durchbrochen erscheint und Konsequenzen von jedem akzeptiert werden können. Der Schlagermusiker am Ende singt von Empörung und Wut, von Enttäuschung und der Verabscheuung der Erinnerungen. Es ist musikalisch betrachtet ein dämlicher Song, der aber wegen der Filmhandlung sehr lange im Kopf verweilt.

9/10

Samstag, 23. April 2011

Knockin' on Heaven's Door

Knockin' on Heaven's Door


Deutschland, 1997
Genre: Komödie, Drama, Roadmovie
Regisseur: Thomas Jahn
Darsteller: Til Schweiger, Jan Josef Liefers

Rudi und Martin kommen in einem Krankenhaus auf ein Zimmer. Beide sind dem Tod nahe und entscheiden aus der Anstalt zu flüchten, um ihre letzten Tage am Meer zu verbringen. Unwissentlich klauen sie ein Auto von zwei Gangstern und machen sich auf den Weg ins Abenteuer. Durch weitere Verbrechen sind bald nicht nur die Gangster hinter ihnen her - auch die Polizei mischt ordentlich bei der Verfolgung mit. Zugegeben der Plot ist eher dürftig und bewahrt einen nicht davor Gähnübungen durchzuführen. Aber insgesamt machen Til Schweiger und Jan Josef Liefers als clevere Ausreißer einen guten Eindruck, auch wenn man ihnen die Sentimentalität in der letzten Dreiviertelstunde nicht abkauft. Ein bisschen erinnert der Film und einzelne Figuren an den Tarantino-Schlager "Pulp Fiction", wird aber vom Niveau der Gags oder der Attraktivität des Soundtracks zu keiner Zeit erreicht. Trotzdem befriedigt "Knockin' on Heaven's Door" die Grundbedürfnisse des erwartungsvollen Roadmovie-Betrachters und reitet nicht mit antipathischer und unwillkommener Ernsthaftigkeit auf längst schon ausgetretenen Pfaden.

5/10

Hello, Dolly!

Hello, Dolly!


USA, 1969
Genre: Komödie, Musical
Regisseur: Gene Kelly
Darsteller: Barbra Streisand, Walter Matthau

Ende des 19. Jahrhunderts: Der reiche, aber sturre Mister Vandergelder engagiert die verwitwete Heiratsvermittlerin Dolly, um nicht nur für seine Nichte einen Mann zu finden, sondern auch um für sich ein Treffen mit der Hutmacherin Miss Molloy zu vereinbaren. Seine zwei Ladenangestellten bekommen von dem Treffen mit und beschließen sich einen freien Tag zu leisten; seine Nichte haut mit ihrem Liebhaber Barnaby ab. Zufällig treffen sich alle in einem feinen Restaurant in New York City wieder. Alles wirklich Zufall? Nein, alles wurde von Dolly organisiert. Sie will Mister Vandergelder nämlich selbst heiraten. - Sowohl Barbra Streisand als die feenhafte und clevere Vermittlerin wie auch Walter Matthau als der engstirnige Ladenbesitzer aus Yonkers brillieren in ihrem Schauspiel. In den 146 Minuten nimmt man einige maue Szenen in Kauf, registriert aber vor allem faszinierende Choreografien, dessen heißherzige und liebevolle Gestaltung den Zuschauer bei Laune halten. So lässt sich das beliebige Ende auch verschmerzen.

5/10

Die Ente klingelt um halb acht

Die Ente klingelt um halb acht


Deutschland/Italien, 1968
Genre: Komödie
Regisseur: Rolf Thiele
Darsteller: Heinz Rühmann, Hertha Feiler

Wissenschaftler Dr. Alexander stellt eine Ente in den Ofen und macht sich auf den Weg Besorgungen zu machen und Termine wahrzunehmen. Um halb acht, dann wenn die Ente für den Verzehr bereit ist, will er pünktlich zu Hause sein. Doch da hat er die Rechnung ohne die Elefanten gemacht. Die werden kurzerhand, nach dem er mit seinem Auto gegen solch ein riesiges Tier fährt und von der Polizei festgenommen wird, als der Grund für sein neurotisches Verhalten angesehen. Prompt wartet die Irrenanstalt auf ihn. Heinz Rühmann kann in der Rolle des logisch denkenden und kalt berechnenden Wissenschaftlers so gut wie gar nicht überzeugen und mit den Witzen ist es wie mit dem Wasser in der Wüste. Etwas Schubkraft geben die satirischen Elemente her oder die höchst attraktive Anstaltsschwester Graziella Granata (was für ein Name!), deren zwei beste Freunde ab und an mal vor der Kamera posieren dürfen.

3/10

Freitag, 22. April 2011

Bücher

Anders als man vielleicht denken könnte, habe ich hier nicht vor, Filme mit Büchern zu vergleichen, selbst wenn mir beide Versionen bekannt sind. Natürlich kann der ein oder andere Satz fallen, doch soll ein Vergleich niemals einen großen Platz einnehmen. In dieser kleinen Literaturecke versuche ich auf bekannte wie auch unbekannte Bücher aufmerksam zu machen. Ich mag das Sci-Fi-Genre sehr gerne und habe eine Schwäche für deutsche und russische Literaturklassiker. In Kriminalromanen kann ich mich auch gut vergraben und Bände mit Kurzgeschichten gehen sowieso immer. Mit türkischer und japanischer Literatur sowie postmodernen Sachen aus den USA wird sich hier ebenfalls befasst. In meinen Besprechungen schreibe ich jeweils einen Satz aus dem Buch ab, weil er mich entweder berührt hat, die Sprache des Autors gut darstellt oder eine charakteristische Stelle wiedergibt. Das Zitat dient gleichzeitig als Leseprobe. Wenn ich ein Buch nicht in deutscher Sprache gelesen habe, werde ich zum Originalzitat zusätzlich noch eine freie Übersetzung beifügen.

Die Übersicht über alle besprochenen Bücher:

Almayers Wahn (Joseph Conrad, 1895)
Auf Abendwegen (Mario Lacruz, 1955)

Betty Blue (Philippe Dijan, 1985)
Brüder Karamasow, Die (Fjodor Dostojewski, 1880)

Erste Buch des Blutes, Das (Clive Barker, 1984)

Granatapfelbaum, Der (Yaşar Kemal,1982)

Herr der Fliegen (William Golding, 1954)
Hund von Baskerville, Der (Sir Arthur Conan Doyle, 1902)

Jumper (Steven Gould, 1992)

Mantel, Der (Nikolai Gogol, 1842)
Mason & Dixon (Thomas Pynchon, 1997)

Nase, Die (Nikolai Gogol, 1836)

Prozeß, Der (Franz Kafka, 1925)

Verwirrungen des Zöglings Törleß, Die (Robert Musil, 1906)

Warten auf Puschkin (Sergej Gandlewski, 2002)
Wer einmal aus dem Blechnapf frißt (Hans Fallada, 1934)

Zeitmaschine, Die (H. G. Wells, 1895)

Serien

Ich bin zwar ein großer Filmfan, werde mich aber davor hüten, Filme wie Serien zu bewerten und ähnliche Ansprüche zu stellen. Genauso wie ein Buch eben kein Film ist, ist ein Film keine Serie, auch wenn beide Formate audiovisuelle Medien sind. Eine Serie kann es sich traditionell leisten, mehrere Nebengeschichten einzubauen, aber vor allen Dingen kann sie vielen unterschiedlichen Personen eine größere Präsentierfläche geben und ihnen viele Entwicklungen über einen längeren Zeitraum zugestehen. So ist der Mechanismus einer Serie im Normalfall ein ganz anderer, wodurch die Kunst der Drehbuchautoren darin liegt, Figuren zu entwickeln, nicht bloß zu setzen und funktionieren zu lassen, weil jeder weiß, dass nach 90 Minuten der Vorhang fällt. Eine Serie funktioniert für mich also in erster Linie durch gut geschriebene Charaktere. In den meisten Fällen bespreche ich die Serien in einzelnen Staffeln. Relevante Spoiler versuche ich zu vermeiden, falls jemand einen entdecken sollte, kann er mich gerne mit einem Kommentar darauf aufmerksam machen. Danke.

Die Übersicht über alle besprochenen Serien/Staffeln:

Bates Motel - Staffel 1 (2013 - ????)
Battlestar Galactica - Staffel 1 (2004 - 2009)
Battlestar Galactica - Staffel 2 (2004 - 2009)
Buffy - Im Bann der Dämonen - Staffel 1 (1997 - 2003)
Buffy - Im Bann der Dämonen - Staffel 2 (1997 - 2003)

Deadwood - Staffel 1 (2004 - 2006)

Outer Limits, The - Staffel 1 (1995 - 2002)
Outer Limits, The - Staffel 2 (1995 - 2002)

Seinfeld - Staffel 1 (1989 - 1998)
Seinfeld - Staffel 2 (1989 - 1998)
Seinfeld - Staffel 3 (1989 - 1998)
Six Feet Under - Staffel 1 (2001 - 2005)
Sopranos, Die - Staffel 1 (1999 - 2007)
Sopranos, Die - Staffel 2 (1999 - 2007)
Sopranos, Die - Staffel 3 (1999 - 2007)

Veronica Mars - Staffel 1 (2004 - 2007)

Kritiken

Kritiken unterscheiden sich auf dieser Seite nicht nur in ihrer Länge von kurzen Kommentaren, sondern auch in ihrem Anspruch. In Kritiken gehe ich differenzierter und ausführlicher auf den Film und einzelne Passagen ein. Im Idealfall schreibe ich in Kritiken auch mehr über die Hintergründe, so kann es hier etwa detaillierte Informationen über die Macher, den Kontext der Entstehung oder den Versuch einer Einordnung in ein Gesamtwerk beziehungsweise ein Genre geben.

Die Übersicht über alle Kritiken:

As Tears Go By (Wong Kar-Wai, 1988)
Atalante (Jean Vigo, 1934)

Bad Boys II (Michael Bay, 2003)
Blaue Engel, Der (Josef von Sternberg, 1930)
Blinde Wut (Fritz Lang, 1936)

Dead Inside, The (Andrew Gilbert, 2013)

Enter The Void (Gaspar Noé, 2009)

Funny Games (Michael Haneke, 1997)

Glen or Glenda (Ed Wood, 1953)
Gorod Zero (Karen Shakhnazarov, 1989)

Jail Bait (Ed Wood, 1954)

Klassenfahrt (Henner Winckler, 2002)

Letzte Schweigen, Das (Baran bo Odar, 2010)

Malastrana (Aldo Lado, 1971)
Miracle Fighters (Woo-ping Yuen, 1982)

Orly (Angela Schanelec, 2010)

Planet der Stürme (Pavel Klushantsev, 1962)

Rache des Würgers, Die (Ed Wood, 1955)
Rebecca (Alfred Hitchcock, 1940)
Rettungsboot, Das (Alfred Hitchcock, 1944)

Spider Labyrinth, The (Gianfranco Giagni, 1988)
Szindbád (Zoltán Huszárik, 1971)

World War Z (Marc Foster, 2013)

Überfall der Ogalalla (Fritz Lang, 1941)

Das weiße Band (DVD-Kritik)

Das weiße Band


Deutschland/Österreich/Frankreich/Italien, 2009
Genre: Drama
Regisseur: Michael Haneke
Darsteller: Christian Friedel, Ulrich Tukur

"Das weiße Band - Eine deutsche Kindergeschichte" zieht nicht von der ersten Sekunde den Zuschauer in ihren Bann. Die Fahrten der Kamera sind gewollt langsam, das Erzähltempo genauso und Begegnungen mit Figuren werden teilweise fragmentarisch behandelt, ein Stil, der dem Film die nötige Intensität verleiht, den Zuschauer zum Nachdenken anregt und vieles im Dunkeln lässt. Michael Haneke führt vor, wie Gewalt sich in Gegengewalt verwandelt, wie autoritäre Strukturen auf die Unterdrückten wirken. Die Handlung beschränkt sich auf ein fktives Dorf in Norddeutschland. Hier ereignen sich plötzlich mehrere mysteriöse Vorfälle, von Schuldigen keine Spur. Doch man wird weder Zeuge von Denunziationen, wie das in einer kleinen Gemeinschaft nun mal so üblich ist, noch von Untersuchungen der Polizei. Stattdessen gibt die Kamera Einblick ins Leben der Bewohner - da haben wird reiche Herren, denen die eigenen Arbeiter komplett egal sind und wie Vieh behandelt werden oder den Pastor, der seine Kinder für kleine Vergehen mit Brutalität züchtigt. Als die Frau eines Barons dies und vieles mehr anprangert und ihm sagt, dass sie in die Stadt zieht, weil sie es im Dorf nicht mehr aushält, versteht es dieser nicht und verdächtigt sie nicht nur des Betrugs, sondern schreit in lauthalsem Ton, dass sie nirgendswo hinzugehen und ihm zu gehorchen habe. Es ist nur eine von vielen Szene ohne konkrete Auflösung, aber genau dadurch wird eine ziemlich düstere Atmosphäre kreiert, dessen Gipfel nur noch die Schauspielerleistungen der Kinder erreichen kann, die wie die Frauen in diesem Dorf durch Machtstrukturen unterdrückt werden, und schlussendlich selbst Gewalt ausüben. Die Antwort auf die Frage, wer denn nun schlimmer sei - die machtbetrunkenen Männer oder die Kinder, die selbst Kinder mißhandeln und sie an Bäumen über Nacht anbinden -, liefert dieser Film nicht. Und das ist auch gut so.

Zur DVD: Die normale X-Edition von Warner Home Video ist ziemlich inhaltsleer. Keine Trailer, keine Bilder, von Extras überhaupt kein Spur. Darf eigentlich nicht wahr sein.

8/10

DVD: 1/10

Videospiele

Zumeist werden auf diesem Blog "ältere" Videospiele besprochen, weil es mich auch persönlich antreibt, über vergangene Konsolengenerationen zu schreiben. Dabei geht es mir weniger darum, in den Kritiken mit Strängen von Erinnerungen zu hantieren, sondern die existenten oder nicht existenten Aspekte des Spielspaßes herauszustellen, ohne Spiele vergangener Jahrzehnte ständig mit aktuellen Produkten zu vergleichen oder mich in nostalgischer Verklärung zu versuchen. Für mich steht fest, dass gute Games zeitlos sind und Spielspaß das wichtigste Kriterium ist.

Die Übersicht über alle besprochenen Videospiele:

Bubsy 3D (1996, PlayStation)

Fifa 98 (1997, PlayStation)

Quackshot (1991, Megadrive)

Stanley: The Search for Dr. Livingston (1992, NES)

Lesetipps für Filminteressierte

Als großer Fan von Filmen bin ich ständig auf anderen Blogs und Seiten "nichtprofessioneller" Kritiker. Diese Liste ist eine Übersicht über tolle und interessante Schreibergüsse, denen ich im Netz im Laufe meiner Leserkarriere begegnet bin. Gerade Besprechungen einzelner Filme bieten mir im Optimalfall eine Filmerfahrung aus zweiter Hand, unabhängig davon, ob ich den Film selbst gesehen hab oder nicht.

Nicht alle wertenden Meinungen in den Beiträgen spiegeln unbedingt meine Meinung wider!

Letztes Update: 22. Januar 2013

Kritik zu A TOUCH OF SIN - NEU
auf Hard Sensations von Michael Schleeh

Kritik zu UZUMAKI - NEU
auf Mise En Cinéma von Robin S. 

Ausführliche Besprechung des Renoir-Films THIS LAND IS MINE
auf Whoknows Presents von Manfred Polak

Kritik zu NEW WOMAN
auf Schneeland von Michael Schleeh

Kritik zu DAS RETTUNGSBOOT
auf Blockbuster Entertainment von Timo K.

Aufsatz über den deutschen Erotikfilm der 60er Jahre
auf Grün ist die Heide von Udo Rotenberg

Ausführliche Kritik zu WO DER WILDBACH DURCH DAS HÖSCHEN RAUSCHT
auf Remember it for later von Oliver Nöding

Besprechung des Films DAMIT IST DIE SACHE FÜR MICH ERLEDIGT
auf Whoknows Presents von david 

Kritik zu DER IRRE VOM ZOMBIEHOF
auf Remember it for later von Oliver Nöding

Kritik zu BLUTGERICHT IN TEXAS
auf  Wilsons Dachboden von Christian Genzel

Kritik zu DIE AMERIKANISCHE NACHT
auf Drei Cineasten von Hoffmann

Vorstellung des Regisseurs Elio Petri
auf L'amore in città von Udo Rotenberg

Kritik zu SCHINDLERS LISTE im Rahmen einer Spielberg-Retro
auf Blockbuster Entertainment von Timo K.

Kritik zu EL PERDIDO von Robert Aldrich
auf Remember it for later von Oliver Nöding

Plädoyer für Hitchcock's MARNIE
auf Whoknows Presents von Whoknows

Kritik zu BIBLIOTHEQUE PASCAL
auf Mise En Cinéma von Robin S.

Kurzkritik zu THE LAST HOUSE ON THE LEFT
auf It's just a film von Hitmanski

Gedanken zu Ray Harryhausen - Eine Abschiedsrede
auf Intergalaktische Filmreisen von Intergalactic Ape-Man

Besprechung des sowjetischen Films KOMISSAR
auf Whoknows Presents von david

Analyse zu L’âge d’or
auf KINTOPP von unoculus

Kritik zu THE SILENT SREAM
auf Remember it for later von Oliver Nöding

Kritik zum Dokumentarfilm JESUS CAMP
auf Schlombies Filmbesprechungen von Schlombie

Ein Überblick über das Schaffen Abel Ferraras in den 80ern
auf the-gaffer von vannorden

Kritik zu HIROSHIMA, MON AMOUR
auf Stroboskopische Erscheinungen von Samsa

Analyse zu ALIEN - DAS UNHEIMLICHE WESEN AUS EINER FREMDEN WELT
auf Blockbuster Entertainment von Timo K.

Donnerstag, 21. April 2011

Meine Frau, die Schauspielerin

Meine Frau, die Schauspielerin


Frankreich, 2001
Genre: Drama, Komödie
Regisseur: Yvan Attal
Darsteller: Yvan Attal, Charlotte Gainsbourg

Der Journalist Yvan hat ein Problem: seine Freundin ist Schauspielerin. Sie ist berühmt, wird von allen geliebt und muss für ihren neuesten Film Nacktszenen drehen. Doch in "Meine Frau, die Schauspielerin" geht es nicht so sehr um das dahintropfende Selbstbewusstsein von Attal, sondern um Eifersucht, die den Mann nicht wieder loslässt. Er scheint allgemein wenig von der Schauspielerei zu verstehen und meldet sich deshalb selbst in einer kleiner Theatergruppe an. Seine Freundin Charlotte verliebt sich inzwischen in ihren Filmpartner John und die Konflikte nehmen ihren Lauf. Schade nur, dass dieses Paardrama nach einer halben Stunde allzu vorhersehbar wird, die Nebenhandlung mit einem weiteren unglücklichen Paar vollkommen überzogen inszeniert und komödiantischen Anteilen nicht öfters mal die Tür aufgemacht wurde. Der Film will locker und luftig daherkommen, scheitert aber an hundertmal dagewesenen Wendungen und dem irgendwann nervtötenden, pseudomelancholischen Klaviergeklimperle.

3/10

Ferien für eine Woche

Ferien für eine Woche

Frankreich, 1980
Genre: Drama
Regisseur: Bertrand Tavernier
Darsteller: Nathalie Baye, Gerard Lanvin

Nach einem Nervenzusammenbruch wird die junge Lehrerin für eine Woche vom Unterricht freigestellt. So startet der Film und eine Spurensuche nach den Gründen der Selbstzweifel beginnt. Dabei wird das Geschehen von ruhigen Kamerafahrten eingefangen, die besonders bei den Außenaufnahmen die Figuren und die Winteranfangstage eindrucksvoll zur Geltung bringen und für Freudenschreie bei den Anhängern der optischen Filmkunst sorgen. Die Geschichte zweigt sich in mehrere Nebenhandlungen, die die Hauptfigur, die Lehrerin Laurence, stets im Blick haben und darüber hinaus eindringlich seelische Zustandsbeschreibungen der "Schulschwänzerin" entlocken. Angst ist der bedeutungsvollste Grundton in diesem Streifen von Bertrand Tavernier. Es ist nicht nur die Lehrerin allein, die das Angstgefühl überkommt, bei den Schülern versagt zu haben, weil sie diese nicht motivieren kann, sich für den Unterrichtsstoff zu begeistern; viel mehr wird diese Emotion von anderen Figuren ins Spiel gebracht. Der Restaurantbesitzer etwa, mit dem sie sich in ihren Urlaubstagen anfreundet, spricht von der falschen Entwicklung seines Sohnes; eine Schülerin macht sich Sorgen um ihre Intelligenz, da sie in vielen Dingen des täglichen Lebens nicht mitkommt, was auf die Angst vor der Erwachsenenwelt, in der das Konkurrenzdenken in den Vordergrund tritt, hindeutet. Laurence selbst denkt sogar darüber nach mit dem Lehrerberuf aufzuhören und die Nachrichten über den Erfolg der neuen Schulreform werden von ihr bloß belächelt. Am Ende ihres Urlaubs hat sie sich wieder gefangen, weniger wegen ihrem Freund, Pierre, oder dem Restaurantbesitzer, eher durch die Selbstreflexion mit dem Ergebnis, dass die Schule der einzige Platz ist, in dem sie voll aufgehen kann, auch wenn die Gören, wie sie immer die Kinder zu pflegen nennt, lust- und fantasielos den Unterricht über sich ergehen lassen.
Toll gespieltes Drama von Nathalie Baye mit kleineren Schwächen im Plot.

7/10

Vom Autor persönlich

Nachdem ich mit 16 Jahren endlich einen Kabelanschluss in meinem Zimmer bekam, entdeckte ich, selbst völlig überrascht, meine Liebe für den Film, und seitdem beschäftige ich mich mit ihm regelmäßig. Doch bevor ich angefangen habe über meine Eindrücke und Erlebnisse zu schreiben, gab es noch die Jahre des reinen Konsums. Filme wurden eher unbewusst verarbeitet, oberflächlich, denn der nächste Film wartete ja schon. Erst im Frühjahr 2011 kam ich auf die Idee, über die gesehenen Filme ein paar Worte auf einer privaten Webseite zu verlieren. Das "Filmtagebuch der Eule" wurde geboren.

Neben kurzen und hoffentlich einigermaßen knackigen Texten veröffentliche ich über diese Plattform ab und an auch richtige Kritiken, die einen Film und seine Macher umfangreicher beleuchten. Bei der Filmauswahl mache ich mir selten Gedanken, da ich einfach über das schreibe, über das ich schreiben möchte, und meistens über das, was ich in den letzten Tagen oder Wochen gesehen habe. Ich mag japanische Stummfilme aus den Dreißigern, Jean Renoir, sowjetisches Kino der Siebziger, Ed Wood, komplexe und gut geschriebene weibliche Figuren, die blutigen Filme von Hershell Gordon Lewis, deutsches Genrezeug, David Cronenberg, Christian Petzold, B-Movies mit monströsen Viechern, den Klang der türkischen Sprache, die guten türkischen Filmen nochmal eine besondere Note gibt, Surrealismus, die Effekte von Ray Harryhausen, meditative und langsame Streifen, Akira Kurosawa, die Kaputtheit in den Werken von Harmony Korine, Kammerspielatmosphäre, Fickfilme aus Japan, den Blick auf ein Ungleichgewicht der sozialen Verhältnisse, Schweigen, Trash, Jarmuschs THE LIMITS OF CONTROL und Nacktheit.

Seit Juli 2013 finden auch Serien Eingang in das Blog, die oft in einzelnen Staffel-Kritiken besprochen werden. Das Lesen von Büchern ist eine weitere Leidenschaft von mir, der ich ebenfalls einen kleinen Raum zur Präsentation zur Verfügung stelle. Auf meinem zweiten Blog "Bird's Eye View" findet man zudem noch Texte, die von meinem drittliebsten Hobby verraten: der Beschäftigung mit Hip Hop. Dort erscheinen in unregelmäßigen Abständen kurze Notizen über aktuelle englischsprachige Hip Hop Veröffentlichungen.

Bis Mai 2013 habe ich noch Wertungen vergeben, deshalb ist hier eine Liste, die Auskunft darüber gibt, was die Zahlen in etwa bedeuten:

1/10 - Müll
2/10 - Sehr schlecht
3/10 - Schlecht
4/10 - Okay
5/10 - Cool
6/10 - Gut
7/10 - Sehr gut
8/10 - Hervorragend
9/10 - Klassiker
10/10 - Meisterwerk

Übersicht über alle Filme

Die Übersicht über alle besprochenen Filme:

#
16 Uhr 50 ab Paddington (GB, 1961)
18 Kämpfer aus Bronze, Die (Hongkong, 1976)
2000 Maniacs (USA, 1964)
7 Jungfrauen (Spanien, 2005)
8 Frauen (Frankreich, 2002)

A
A Serbian Film (Serbien, 2010)
Abwege (Deutschland, 1928)
Aenigma (Italien, 1987)
Aguirre, der Zorn Gottes (Deutschland, 1972)
Alphaville (Frankreich, 1965)
Alles tanzt nach meiner Pfeife (Frankreich, 1970)
Alt, neu, geliehen & blau (Dänemark, 2003)
Angst essen Seele auf (Deutschland, 1974)
Arsen und Spitzenhäubchen (USA, 1944)
As Tears Go By (Hongkong, 1988)
Assault on Wall Street (Kanada, 2013)
Atalante (Frankreich, 1934)
At Land (USA, 1944)
Aus dem Regen kam, Der (Frankreich, 1969)
Auschwitz (Deutschland, 2011)
Autopiloten (Deutschland, 2007)
Außergewöhnlichen Abenteuer des Saturnino Farandola, Die (Italien, 1913)
Ayla (Deutschland, 2009)

B

Bad Boy (Deutschland, 1998)
Bad Boys II (USA, 2002)
Bal - Honig (Türkei, 2010)
Band von nebenan, Die (Israel, 2007)
Battle Of Kingdoms (China, 2006)
Begegnung (UK, 1945)
Beim Jodeln juckt die Lederhose (Deutschland, 1974)
Beste Mutter, Die (Finnland, 2005)
Beziehungsweisen (Deutschland, 2011)
Bibliotheque Pascal (Ungarn, 2010)
Big Red One, The (USA, 1980)
Blau ist eine warme Farbe (Frankreich, 2013)
Blaue Bohnen für ein Halleluja (Italien, 1967)
Blaue Engel, Der (Deutschland, 1930)
Blind Beast (Japan, 1969)
Blinde Wut (USA, 1936)
Blumen des Schreckens (UK, 1962)
Blutspur im Park (Italien, 1971)
Bruder, Der (Russland, 1997)
Brücke, Die (Deutschland, 1959)
Brüder (Österreich, 2002)
Bungalow (Deutschland, 2002)

C

Caché (Frankreich, 2005)
Calvaire (Belgien, 2004)
Cargo 200 (Russland, 2007)
Casting in Palästina (Frankreich, 2005)
Cherry Tree Lane (UK, 2010)
Charisma (Japan, 1999)
Code Blue (Niederlande, 2011)

D

D'Artagnans Tochter (Frankreich, 1994)
Dällebach Kari (Schweiz, 1970)
Dead Inside, The (UK, 2013) 
Devi (Indien, 1960)
Die mit der Liebe spielen (Italien, 1960)
Diese Nacht (Frankreich, 2008)
Dogtooth (Griechenland, 2009)
Dogville (Dänemark, 2003)
Don't Torture a Duckling (Italien, 1972)
Down By Law (USA, 1988)
Drei (Deutschland, 2010)
Durchbruch auf Befehl (USA, 1962)

E
Ecstasies of Woman, The (USA, 1969) 
Ed Wood (USA, 1994)
Ente klingelt um halb acht, Die (Deutschland, 1968)
Enter The Void (Frankreich, 2009)
Enthüllung um Mitternacht (USA 1939)
Erbschaft um Mitternacht (USA, 1939)
Erde (Sowjetunion, 1930)
Erzählung von den späten Chrysanthemen (Japan, 1939)
Es beginnt heute (Frankreich, 1999)
Es geschah am hellichten Tag (Deutschland, 1958)
Es geschah in einer Nacht (USA, 1934)
Ex Drummer (Belgien, 2007)

F
Fabelhafte Welt der Amélie, Die (Frankreich, 2001)
Face Of Another, The (Japan, 1966)
Fahrenheit 451 (GB, 1966)
Fälscher, Die (Deutschland, 2007)
Familienbande, scharf gewürzt (Frankreich, 2007)
Farben der Nacht, Die (Italien, 1972)
Fear City (USA, 1984) 
Fellinis Casanova (Italien, 1976)
Ferien für eine Woche (Frankreich, 1980)
Ferien in der Silberbay (Italien, 1961)
Festmusik von Gion, Die (Japan, 1953) 
Final Curtain (USA, 1957)
Fish Tank (GB, 2009)
Fliege, Die (Kanada, 1986)
Flüstern des Meeres - Ocean Waves (Japan, 1993)
Football Under Cover (Deutschland, 2008)
Frankenstein (USA, 1931)
Frankensteins Braut (USA, 1935)
Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs (Spanien, 1988)
Freaks (USA, 1932)
Free Rainer (Deutschland, 2007)
Funny Games (Österreich, 1997)

G
G.O.R.A. (Türkei, 2004)
Gandu - Wichser (Indien, 2010)
Garten der Lüste (Spanien, 1970)
Gegen die Wand (Deutschland, 2004)
Geheimnis der schwarzen Handschuhe, Das (Italien, 1970)
Gesicht, Das (Schweden, 1958)
Geheime Garten, Der (USA, 1949)
Geständnisse (Japan, 2010)
Glanz des Hauses Amberson, Der (USA, 1942)
Glen or Glenda (USA, 1953)
Glen or Glenda II (USA, 1953)
Glück, Das (Sowjetunion, 1935)
Golem, wie er in die Welt kam, Der (Deutschland, 1920)
Gorod Zero (Sowjetunion, 1989)
Götter der Pest (Deutschland, 1970)
Gromozeka (Russland, 2011)
Große McGinty, Der (USA, 1940)
Grube des Grauens, Die (Kanada, 1981)


Hadewijch (Frankreich, 2009)
Harp of Burma, The (Japan, 1956)
Hatchet For The Honeymoon (Italien, 1970)
Haus des Schreckens, Das (USA, 1945)
Hausmädchen, Das (Südkorea, 2010)
Hayat Var (Türkei, 2008)
Heidi und Peter (Schweiz, 1954) 
Heil dem siegreichen Helden (USA, 1944)
Hello, Dolly! (USA, 1969)
Herbststürme (USA, 1956
Hideko, the Bus Conductor (Japan, 1941) 
Himmlischer Sünder, Ein (USA, 1943)
Home (Frankreich, 2008)
House of Flying Daggers (China, 2004)
Human Centipede, The (Niederlande, 2009)
Hydra - Verschollen in Galaxis 4 (USA, 1972)

I
Ich wurde geboren, aber...  (Japan, 1932)
Idioten (Dänemark, 1998)
Ilsa - Die Tigerin (Kanada, 1977)
Im Dreck verreckt (Frankreich, 1968)
Import Export (Österreich, 2007)
In den Sümpfen (USA, 1941)
Insel der Ungeheuer, Die (USA, 1976)
It's a Free World (UK, 2007)
Ivko's Feast (Serbien und Montenegro, 2005)

J
Jail Bait (USA, 1954)
Jerichow (Deutschland, 2008)
Jungfrau in den Krallen von Zombies, Eine (Belgien, 1973)
Jungs vom Bahnhof Zoo, Die (Deutschland, 2011)

K
Kaleldo (Philippinen, 2006)
Karakter (Niederlande, 1997)
Käpt'n Abu Raed (Jordanien, 2007)
Katzenmenschen (USA, 1942) 
Khroustaliov, mein Wagen! (Russland, 1998)
Kidnapped (Spanien, 2010)
Kinatay (Philipinnen, 2009)
Kinder des Himmels (Iran, 1997)
Kinder des Olymp (Frankreich, 1945)
Klassenfahrt (Deutschland, 2002)
Kleider machen Leute (Deutschland, 1940)
Knallhart (Deutschland, 2006)
Knockin' on Heaven's Door (Deutschland, 1997)
Koch, der Dieb, seine Frau und ihr Liebhaber, Der (UK, 1989)
Kongress tanzt, Der (Deutschland, 1931) 
Kotoko (Japan 2011)
Kto ya? (Russland, 2010)

L
La mala educacion (Spanien, 2004)
La Strada (Italien, 1954)
Lady in a Cage (USA, 1964)
Lady Terminator (Indonesien, 1988)
Lamento (Deutschland, 2007)
Lass jucken, Kumpel 5: Der Kumpel lässt das Jucken nicht (Deutschland, 1974)
Le Havre (Finnland, 2011)
Leben ist ohne Gnade, Das (Italien, 1957)
Lebenskünstler (USA, 1938)
Leergut (Tschechien, 2007)
Lehrerin, Die (Deutschland, 2011) 
Letzte Runde, Die (Südkorea, 2010)
Letzte Schweigen, Das (Deutschland, 2010) 
Letzte Wochenende, Das (USA, 1945)
Liebenden, Die (Frankreich, 1958)
Lied der Sperlinge, Das (Iran, 2008)
Limits Of Control, The (USA, 2009)
Louise Hires a Contract Killer (Frankreich, 2008)
Lover's Concerto (Südkorea, 2002)
Lucia und der Sex (Spanien, 2001)

M
M - Eine Stadt sucht einen Mörder (Deutschland, 1931)
Macabre (Indonesien, 2009)
Mad Max (Australien, 1979)
Mädchen aus der Streichholzfabrik, Das (Finnland, 1989)
Mädchen, das die Seiten umblättert, Das (Frankreich, 2006)
Malastrana (Italien, 1971)
Mann aus London, Der (Ungarn, 2007)
Mann mit der Kamera, Der (Sowjetunion, 1929)
Männer, die auf des Tigers Schwanz traten, Die (Japan, 1945)
Marquise von O., Die (Deutschland, 1976)
Me Too (Russland, 2012)
Meatball Machine (Japan, 2005)
Mein Mann Godfrey (USA, 1936)
Meine Frau, die Schauspielerin (Frankreich, 2001)
Menschenfeind (Frankreich, 1998)
Messer im Wasser, Das (Polen, 1962)
Messerspitze (USA, 2009)
Metropia (Dänemark, 2009)
Michael (Österreich, 2011)
Midnight Meat Train, The (USA, 2008)
Mieter, Der (GB, 1927)
Miracle Fighters, The (Hongkong, 1982)
Monrak Transistor (Thailand, 2001)
Mothra bedroht die Welt (Japan, 1961)
Mörderische Frauen (Mexiko, 1984)
Mörder wohnt in Nr. 21, Der (Frankreich, 1942)
Mr. Smith geht nach Washington (USA, 1939)
Müßiggänger, Die (Italien, 1953)

N

Nachmittag (Deutschland, 2007)
Narbenhand, Die (USA, 1942)
Netz der 1000 Augen, Das (Frankreich, 1974)
Night of the Ghouls (USA, 1959) 
Nobody's Daughter Haewon (Südkorea, 2013)
Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens (Deutschland, 1922)
Notlandung im Weltraum (USA, 1964)

O

Olympia (Deutschland, 1938)
Once (Irland, 2006)
Orly (Deutschland, 2010)
Oscar (Frankreich, 1967)

P

Pain & Gain (USA, 2013) 
Panik im Jahre Null (USA, 1962)
Pappa ante portas (Deutschland, 1991)
Paradies: Glaube (Österreich, 2012)
Paranoid Park (USA, 2007)
Patsany (Sowjetunion, 1983)
Pauline am Strand (Frankreich, 1983)
Phenomena (Italien, 1985)
Picco (Deutschland, 2010)
Picknick (Rumänien, 2007)
Pigs will fly (Deutschland, 2002)
Pinocchio - Puppe des Todes (USA, 1996)
Plan 9 aus dem Weltall (USA, 1959)
Planet der Stürme (Sowjetunion, 1962)
Ploy (Thailand, 2007)
Police Python 357 (Frankreich, 1976)
Ponyo (Japan, 2008)
Pornographers, The (Japan, 1966)
Prison On Fire (Hongkong, 1987)
Private Life of a Cat, The (USA, 1944)
Profondo rosso (Italien, 1975)

R

Rabe, Der (Frankreich, 1943)
Rabia (Spanien, 2009) 
Raid, The (Indonesien, 2012)
Rashomon (Japan, 1950)
Rebecca (USA, 1940)
Reise zur Sonne (Türkei, 1999)
Rettungsboot, Das (USA, 1944) 
Rififi (Frankreich, 1955)
Robot Monster (USA, 1953)
Rotation (Deutschland, 1949)
Ruhm meines Vaters, Der (Frankreich, 1990)

S

Sabotage (GB, 1936) 
Santa Claus Conquers the Martians (USA, 1964)
Schlacht um Algier (Italien, 1966)
Schlafkrankheit (Deutschland, 2011)
Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen, Die (Italien, 1976)
Schrei, Der (Italien, 1957)
Schwarz auf Weiß (Deutschland, 2009)
Schwarze Katze, weißer Kater (Jugoslawien, 1998)
Schwestern von Gion, Die (Japan, 1936)
Serbis (Philippinen, 2008)
Serenade zu dritt (USA, 1933)
Seven Notes In Black (Italien, 1977)
Seven Years of Winter (Deutschland, 2011)
Sieben Schläge des gelben Drachen, Die (Hongkong, 1972)
Silent Scream, The (USA, 1979)
Sinn des Lebens für 9,99 $, Der (Israel, 2009)
Slashers (Japan, 2001)
Snowman's Land (Deutschland, 2010)
Solange ein Herz schlägt (USA, 1945)
Solino (Deutschland, 2002)
Sonnenaufgang - Lied von zwei Menschen (USA, 1927)
Sonntag auf dem Lande, Ein (Frankreich, 1984)
SOS Gletscherpilot (Schweiz, 1959)
Spider Labyrinth, The (Italien, 1988)
Spiegel, Der (Sowjetunion, 1975)
Spiegelbild der Angst (USA, 1973)
Spur des Falken, Die (USA, 1941) 
Steinerne Blume, Die (Sowjetunion, 1946)
Stille Sehnsucht (Deutschland, 2006)
Straße ohne Ende (Japan, 1934)
Stimme des Adlers, Die (Schweden, 2009)
Stroszek (Deutschland, 1976)
Stunde, wenn Dracula kommt, Die (Italien, 1960)
Sullivans Reisen (USA, 1941) 
Sun Was Setting, The (USA, 1951)
Szindbád (Ungarn, 1971)

T

Tatort... Hauptbahnhof Kairo (Ägypten, 1958)

Tenebrae (Italien, 1982)
Terror Firmer (USA, 1999)
Teufel auf Rädern, Der (USA, 1977)
Teufel in Miss Jonas, Der (Schweiz, 1974)
Teufel mit der weißen Weste, Der (Frankreich, 1962)
Teufelspuppe, Die (USA, 1936) 
Them (Frankreich, 2006)
Titanic (Deutschland, 1943)
Todesduell der Shaolin, Das (Hongkong, 1985)
Todeskommando Russland 2 (Russland, 2002)
Todesmarsch der Bestien (Spanien, 1972)
Tote aus Nordermoor, Der (Island, 2006)
Toten Augen des Dr. Dracula, Die (Italien, 1966)
Toto der Held (Belgien, 1991)
Tränen der Erinnerung - Only Yesterday (Japan, 1991)
Transfer (Deutschland, 2010)
Triangle (Hongkong, 2007)

U

Überfall der Ogalalla (USA, 1941)
Ultracop 2000 (Hongkong, 1992)
Unsichtbare Mädchen, Das (Deutschland, 2012)
Unter dir die Stadt (Deutschland, 2011)
Unter Schnee (Deutschland, 2011)

V

Valley of the bees (Tschechoslowakei, 1967)
Vampyr - Der Traum des Allan Grey (Deutschland, 1932)
Verachtung, Die (Frankreich, 1963)
Verbrechen des Herrn Lange, Das (Frankreich, 1936)
Verlorene Ehre der Katharina Blum, Die (Deutschland, 1975)
Violent Years, The (USA, 1956)
Viridiana (Spanien, 1961)
Vital (Japan, 2004)
Vögel, Die (USA, 1963)

W

Wald der Trauer, Der (Japan, 2007)
Wand, Die (Österreich, 2012)
Warum läuft Herr R. Amok? (Deutschland, 1970)
Watchtower (Türkei, 2012)
Weekend with my Mother (Rumänien, 2009)
Weihnachten im Juli (USA, 1940)
Weiße Band, Das (Deutschland, 2009)
Welle, Die (Deutschland, 2008)
Wenn der Wind weht (UK, 1986)
Whisky mit Wodka (Deutschland, 2009)
White Dog (USA, 1982
Wig, The (Südkorea, 2005)
Wir Wunderkinder (Deutschland, 1958)
Wolfsburg (Deutschland, 2003)
World War Z (USA, 2013)
Wooden Room, The (Russland, 1995) 
Wunder von Mailand, Das (Italien, 1951)

Y

Yella (Deutschland, 2007)
You and Me (Sowjetunion, 1971)

Z

Zeit der Fische (Deutschland, 2007)
Zeit der Liebe, Zeit des Abschieds (USA, 1936)
Zelle 211 (Spanien, 2009)
Zerre (Türkei, 2012)